3 in 1 UMZÜGE

3 UMZÜGE IN 1 JAHR


UMZUG OHNE EINEN NERVENZUSAMMENBRUCH, GEHT DAS ÜBERHAUPT?


3 Umzüge in 1 Jahr!

 

Die Natur wandelt sich im Herbst so richtig sichtbar und spürbar vor unseren Augen, Blätter verändern ihre Farbe, sie fallen herab,      der Himmel leuchtet anders, weil die Sonne tiefer steht und die Tage jetzt deutlich kürzer werden. Das Sofa ruft nun auch lauter ‚komm nach Hause‘, Kerzen wollen gezündet werden, Kuscheldecken kommen wieder zum Einsatz...

Wir fühlen die Veränderung… 

Wir fühlen auf natürlich-zyklische Art, dass es langsam Zeit wird, die Schäfchen reinzuholen und es sich gen Winter drinnen gemütlich zu machen….

Jetzt will man die Arbeit der letzten Jahreszeiten ernten,  mehr zur Ruhe kommen, slowly runterfahren…

 

So ungefähr malte ich mir das aus. 

 

Standen aber halt nur für dieses Jahr noch 2 weitere Umzüge bevor!!! 

WHATTTTT!!!!? Insgesamt 3 UMZÜGE IN 1 JAHR!!! 

NORA, was läuft eigentlich bei dir fürn Programm!!!!??           

Wie machst du das und WARUM und geht das etwa ohne einen einzigen Nervenzusammenbruch? 

 

Soviel sei vorab verraten: NEIN, GEHT NICHT OHNE! OHNE ein ‚bisschen‘ Nervenzusammenbruch geht es nicht!

 

Auch nicht bei mir, obwohl es meine 19. Wohnung in diesem Leben ist (glaube ich) und ich mittlerweile                                 Umzugs -und räumliche Veränderungs Expertin bin.  

An irgendeinem Punkt, es ist so gut wie unvermeidlich, haben wir menschlich- emotionalen Wesen einen mentalen Overload und brechen über dieser emotionalen Erschöpfung unter Selbstzweifeln ein. 

 

Wir und auch Ich fragen uns dann:

…warum hab ich das bloß gemacht?                                               

…wie bin ich in diese Situation geraten?        

…was hab ich mir dabei gedacht? 

…wieso hab ich das nicht einkalkuliert, vorher gewußt….          

…vielleicht war die alte Beziehung/ der alte Job/ die andere Stadt/ die alte Wohnung doch garnicht sooo schlecht und es gibt   noch 1 Weg zurück???

 

WELCOME to your nervous system!!!  :-)

 

Selbstvorwürfe gedeihen am besten auf einem Nährboden aus Erschöpfung und Überforderung! 

Because, please trust me in that: 

JEDER Umzug hat einen anstrengenden Vorlauf aus emotional triggernden GRÜNDEN!

Es ist IMMER eine sehr große und sehr existentielle Lebens- ENTSCHEIDUNG und VERÄNDERUNG, ob nun zwangsweise angestoßen oder durch eigenen Antrieb. 

Die sind sehr sehr individuell, aber niemand zieht einfach so um, weil es sich gerade mal so Angebot hat. 

 

Es geht immer RICHTIG ans Eingemachte!

 

Zum 19. Mal. durfte ich das wieder am eigenen Leib erfahren. 

Ich habe zwischendurch sowas von den Faden verloren.

Den Sinn und Zweck und Antrieb dahinter, warum ich das so mache…mehr als einmal hinterfragt… 

 

Doch komme ich doch immerwieder hier an: BEI MIR.                                                                                                                       Und begreife: Es ist FÜR mich.

Für MICH zu gehen, braucht TRANSFORMATION.                                                                                                                          Immer wieder. Veränderung. Anpassung. Ein Leben lang.

Bei räumlichen Veränderungsprozessen geht es nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern Zukunft. 

 

Der tiefe Wunsch nach Veränderung erfordert Mut. Neue Wege zu gehen, und dadurch neue Erkenntnisse zu gewinnen, ist schwer.

 

Aber durch das „Machen“ finde ich automatisch mehr zu mir selbst und meinen eigentlichen Bedürfnissen.                                 Dass ich dabei durch ein paar Feuer-Ringe muss, ist unvermeidbar.

Doch nur so wachse ich. Lebe ich.   

Und die einzige Alternative dazu wäre ja, da bleiben, wo ich bin!? Das ist im Zweifel noch schmerzvoller. 

 

Keine Option für mich, nach 12 Jahren war ich es leid, dort, im hektischen Viertel zu wohnen, wo ich wohnte. Außerdem schien mir, durch die Corona Zeit als Single und viele Jahren alleine lebend, die Vorstellung eines netten Mitmenschen, in Form eines Mitbewohners, der mich morgens fragt, wie ich geschlafen habe, eine sehr verlockende Lösung… Sozialität zuhause! Yeah! 

Und natürlich automatisch eine größere Wohnung in einem anderen Viertel, mit mehr Grün um die Ecke, war meine Vorstellung von innerer Ruhe und „Ankommen“ und eben mein größter ANTREIBER: 

Die Sehnsucht nach innerer Ruhe. 

Als ich Ende Januar aus meinem Sri Lanka Yoga Urlaub zurückkam, spürte ich schon, dass es bald soweit ist und begann auszumisten. Meine Nachbarin hatte noch Kartons über, die ich packte. Sie fragte: hast du denn schon eine Wohnung?

Nein, hatte ich noch nicht, aber ich war sicher, bald gehts los und dann möchte ich mit möglichst wenig Gepäck „reisen“. 

Long story short: 6 Wochen später haben mein Mitbewohner und ich den Mietvertrag unterschrieben.                                        Durch einen Zufall und über Kontakte, hat sich die schöne, große Altbau Wohnung in direkter Rhein-Nähe ergeben und damit auch meinen Mitbewohner, der dann aus Berlin nach Köln zog. Die Wunsch-Situation war eingetroffen und ich voll überzeugt, das ist es, dafür geh ich!!!            

 

Der 1. Umzug stand an

Hooooray, YEAHH!!

 

Aber natürlich auch diese wahnsinnige Arbeit, Privates Organisieren 2.0, Strom, Internet und Co. an/ummelden, Sachen sichten, einpacken, Planung Auszug/ Einzug, neue Möbel, alte weg!? All diese Dinge kommen plötzlich obendrauf auf den Alltag, denn seien wir mal ehrlich, wer hat schon ne Wohnung gefunden und dann ganz locker & entspannt 3 Monate so nebenbei eingetütet?

But again: long story short, unser Zusammenleben lief super, wir mochten uns, waren uns in Einrichtungsstil -und Lifestylefragen schnell einig, sehr respektvoll und wertschätzend miteinander. 

Doch im Laufe der Monate mußten wir feststellen, dass es für unser tiefstes Grundbedürfnis: meins war ja innere Ruhe, keinen Kompromiss gibt und wir schnellstmöglich getrennte Wege gehen müssen. 

Die Situation bis zu dieser Erkenntnis war existentiell schmerzhaft Wie ein Trennungsprozess.                                                        Viele Erkenntnisse, Viele Tränen. Wer kennt es nicht!? 

Es begann also die stressige Suche nach einer Alternative. Ich hatte die meisten meiner Möbel verkauft, besaß keine Waschmaschine oder Küche mehr. Was jetzt? FUCK!

 

Mein Weg war, es einfach JEDEM zu erzählen, dass ich suche. Ich habe wirklich ALLE Kontakte, die irgendwas, irgendwie mit Vermieten zu tun haben angetextet, es auf social media gepostet, den Freunden von Freunden erzählt, Wg Gesucht, Ebay Kleinanzeigen, das komplette Programm…

 

Ich musste mich öffnen, nach Hilfe & Rat fragen, das war das Schwerste für mich… ich war sehr verzweifelt, wahnsinnig lost, planlos, heimatlos und weit entfernt von einem ruhigen Nervensystem. Mein ganzer Körper war im ALARM-MODE.                  Ehrlich gesagt: Rund um die Uhr.  

6 ultra anstrengende Wohnungs-Suche-Odyssee-Wochen später, bekam ich den Anruf für einen Termin zur Unterschrift des Mietvertrag für meine Traumwohnung im ruhigen, grünen Wohnviertel!! Ich hab geweint vor Erleichterung.                                    Und endlich am Stück durchgeschlafen. 

Einen kleinen Zwischenstopp zu meinem Ziel musste ich allerdings noch einlegen, da die Wohnung erst zu einem späteren Zeitpunkt frei werden sollte. Also erst noch 1 Monat bei einem Freund wohnen. 

Das war also Umzug Nr. 2

Von hier schreibe ich gerade diesen Text. Am Vintage Esszimmer Tisch in Neu Ehrenfeld.  

 

Und zwar aus innerer Ruhe. <3  

 

In den nächsten Tagen geht es dann rüber, JAAAAA nur 4 Häuser weiter und ich darf mit Zeit & Ruhe in meiner vorerst letzten Destination ankommen. In meinem neuen ZUHAUSE! 



 

Ein ZUHAUSE zu haben und sich dort auch so zu fühlen, ist existentiell! 

Es ist ein Grundbedürfnis. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit, dort so sein dürfen wie wir sind. Authentisch. Echt. 

 

Rückblickend, in diesen 6 Wochen, in denen ich nicht wußte, wo und wie es mit mir weitergeht, ich mich komplett im freien Fall befand, habe ich doch gleichzeitig immerwieder ein NEIN gespürt, für alle möglichen Übergangslösungen, die mir geboten wurden. Ich habe trotz der Sorge gefühlt, was sich nicht richtig nach ZUHAUSE angefühlt hat. 

 

Ich mußte im VERTRAUEN bleiben, dass es DIE WOHNUNG für mich gibt!!!! 

 

Was auch immer dein Antreiber ist, deine Vorstellung von mehr Glück, Freude, Ruhe an einem anderen Wohnort, ohne oder mit Partner, vielleicht jetzt mit Kindern oder plötzlich im Eigenheim… 

Es gibt EINEN Grund, und oft einen sehr schönen GRUND, sich verändern zu wollen! 

 

UND JAAAA klar, Vorbereitung ist Alles! Aber wie können wir vorbereitet sein, auf eine Phase, in der wir noch nicht waren? 

Mit Plan und Prioritäten.

Und genug Taschentüchern!!!

Mit Hilfe und Unterstützung.

Mach es dir so leicht, wie es nur geht :-)

  

Dabei kann ich dich mit 20 Jahren Einrichtungs-Expertise und diversen Umzugs Erfahrungen unterstützen.                             Denn beruflich Einrichten ist im Grunde: jede Menge Zeug umziehen.                                                                               Messestände, Tv-Sets, Eventdekos sind ganze Umzüge von Dingen, nur für 1 einzigen Tag.  

Ich kann dir nicht versprechen, dass du nicht zwischendurch verzweifelst und überfordert bist,                                                     denn kein Veränderungsprozess verläuft linear. 

 

Aber ich kann dich unterstützen und mit dir den Prozess weiter durchgehen, bis es geschafft ist!!!

Wie ein Stützrad beim Fahrradfahren. Sicher, kannst du alleine radeln, aber mit Stützrad ist es leichter. :-)

 

Schreib mir einfach und wir finden raus, wie es für dich leicht weitergehen kann:

contact: +49-151-40518066 / nora@kokon-interior.de

 

 

 

 

Wenn du lust hast auf Bewegtbild zum Umzugsthema:

HIER ein Reel von mir. 

Scan den code oder klick einfach drauf. 

 




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